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Pool Februar 2010

Die Vereinsgeschichte

Info Vereinsjahr 2010/2011

Der SKLA wurde 1933 gegründet. Er bestand aus 25 Mitgliedern. In den Monaten Mai bis September trainierte man 1-2mal wöchentlich im Schwimmbad an der Langete. Die Wassertemperatur bewegte sich zwischen 16 und 22 Grad Celsius. Einmal während der Saison wurde das Schwimmbecken in 2 Tagen geleert, gründlich gereinigt und mit frischem Kaltwasser aus der Langete wieder aufgefüllt. In den Jahren des 2.Weltkriegs ruhten die Aktivitäten des Schwimmklubs. Nach einem zaghaften Neubeginn im Jahr 1945 organisierte der SKLA verschiedene kleinere Wettkämpfe für Jugendliche und Aktive, bis hin zu den Schweizermeisterschaften 1956.

In den 60-er und 70-er Jahren fanden dreimal die Meisterschaften der Region Zentralschweiz West „RZW“ in Langenthal statt. Weil das Wassertraining in den Wintermonaten eingestellt war, bot man den Schwimmerinnen und Schwimmern zum Erhalt der Fitness verschiedene Möglichkeiten an: Trainings in der Turnhalle, Laufen und Skilager. Die Familie Geiser zog in diesen Jahren den „Vereinskarren“. Zum Jubiläum 50 Jahre Schwimmbad und Schwimmklub Langenthal veranstaltete man 1983 ein Badifest, das bis Mitte der 90-er Jahre regelmässig durchgeführt wurde, leider oft bei schlechten Wetterverhältnissen.

1991 beschlossen die StimmbürgerInnen von Langenthal, das rund 60-jährige Schwimmbad zu erneuern.
Sonja Althaus wurde Schweizermeisterin bei den Juniorinnen. Mittlerweile konnten die Aktiven auch im Winter in den Hallenbädern der Region ganzjährig trainieren. Die Familien Bühler und Tavcar setzen sich seit dieser Zeit in verschiedenen Funktionen mit grossem Erfolg für den Schwimmklub ein.
1993 stieg das Herrenteam in die Nationalliga A auf und verblieb dort bis 1998. Im gleichen Jahr wurde der Juniorenstaffel über 4x100m Freistil mit Lorenz Liechti,Michel Tavcar, Lukas Hefermehl und Christoph Bühler der Schweizermeistertitel aberkannt, weil sie reglementswidrig aus Freude ins Wettkampfbassin „hüpften“, bevor die letzte Mannschaft im Ziel war. Als Entschädigung für die entgangenen Medaillen hatten sie einen Fernsehauftritt in der DRS-Sendung „TIME OUT“.

1994 wurde das neugestaltete Schwimmbad vom SKLA mit einem grossen Badifest eröffnet. Seither fanden zweimal die Jahrgangsmeisterschaften der RZW, die Kadettentage und die Schweizermeisterschaften der SLRG in Langenthal statt. Das Damenteam weilte für ein Jahr in der Nationalliga A und Lorenz Liechti erhielt seine erste Medaille an Schweizermeisterschaften. Anlässlich der Verleihung des Oberaargauer Sportpreises wurde der SKLA zum „Verein des Jahres 1996“ gewählt. Lorenz Liechti erkämpfte sich im gleichen Jahr bei der Elite den ersten Schweizermeistertitel der Vereinsgeschichte. Christoph Bühler kam zu seinem ersten Einsatz an einer internationalen Meisterschaft in Rostock BRD. 1997 gewannen die Herren an den Schweizer Staffelmeisterschaften eine silberne und vier bronzene Auszeichnungen. Glücklicherweise konnte an der Gemeindeversammlung von Aarwangen dank der schwimmbegeisterten Bevölkerung die Schliessung des sanierungsbedürftigen Hallenbads vermieden werden.

1998 wurde Christoph Bühler zum ersten Mal Schweizermeister bei der Elite. Er und Lorenz Liechti waren Teilnehmer bei den Europameisterschaften. Von 1998 - 2002 nahm der SKLA mit einem Wasserballteam an der Meisterschaft des Schweizerischen Schwimmverbands in der untersten Liga teil, leider mit wenig sportlichem Erfolg. 1999 erreichte Christoph Bühler erstmals die Limiten zur Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in Hongkong und an einer Universiade in Mallorca.


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